Archiv für Schönheit

Kurt Weidemann ist tot

Posted in Berlin, Gedanken, Mannsbilder, Unvergesslich with tags , , , , , , , , on April 1, 2011 by Heike Pohl

2006 wird meinem ehemaligen Chef, einem Ex-Staatssekretär aus dem Wirtschaftsministerium, das Bundesverdienstkreuz verliehen. Die Ehrung findet im Schloss in Stuttgart statt. Der damalige Ministerpräsident Oettinger lädt ein.

Wir fliegen morgens von Berlin nach Stuttgart. Etwa 100 Gäste sind geladen, darunter etliche von ‚Rang und Namen‘.

Ich sehe mir die Menschen an, die dort versammelt sind. Manches Gesicht kenne ich. Andere sind mir gänzlich fremd.
Völlig aus der Rolle fällt ein älterer Mann mit weißem Haar, einem merkwürdigen Strohhut auf dem Haupt und einem schwarzen Ledermantel, der ihm bei mehr als 30 Grad im Schatten zur Hölle geworden sein muss.

Warum? Ich kann es nicht genau sagen, aber ich habe den Eindruck, dass er sich ebenso fehl am Platze fühlt, wie ich mich selbst. Wir stehen beide ein wenig verloren da, grad so, als hätten wir uns verlaufen.

In jovialer Geste legt sich zum Ende des offiziellen Teils dieser Feierlichkeiten die haarige Rechte meines Chefs auf meine Schulter.
„Lieber Kurt, das hier ist meine rechte Hand, die Frau Glück.“ Weiterlesen

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Kim Possible ~ oder die nackte Wahrheit über …

Posted in Fabelhaftes, Fundsachen, Viechereien with tags , , , on März 23, 2011 by Heike Pohl

… die Molratte.
(Inspiriert durch Mull Martin)

Hi. Wär nett, wenn Sie mich nicht so völlig entgeistert anstarren würden.
Sie sehen auch nicht sehr viel besser aus, ohne Klamotten. Oder?
Wie sagt ihr Menschen so bedeutungsvoll? Schönheit liegt schließlich im Auge des Betrachters!


Gut. Das hätten wir also geklärt.
Ich jedenfalls bin eine Nacktmullin und steh dazu, wenn ich nicht gerade mit meinen bis zu 300 Untertanen unterirdisch beim Wühlen bin. Nach Weihnachten wiege ich so an die 50 Gramm. Das hungre ich mir dann bis zum Frühjahr wieder bis auf die Falten runter. Ist nicht so, dass wir nicht auch eitel wären!

Apropos Falten, die brauch ich für meine Arbeit da unten im Stollen. Es kann ganz schön eng werden in der Tiefe, da schützen die mich. Und wenn Sie sich jetzt fragen, weshalb ich komplett rasiert bin, dann hat das nichts mit Ästhetik im sexuellen Sinn zu tun. Bei mir gehts da eher ums Praktische. Keine Haare – keine Flöhe. Bingo! So einfach kann das sein.

Alles, was ich so an Körperöffnungen vorweisen kann, lässt sich so feste schließen, dass mir da kein Dreck reinkommt. Dass ich jetzt grinse, liegt daran, dass für euch Menschen das Umkehrprinzip manchmal durchaus von Vorteil wäre. Weiterlesen