Archiv für Kritisches

Fly little Bird …

Posted in Gedanken, Gewissen with tags , , , on März 13, 2011 by Heike Pohl

Ich tu nichts,
denn für die Menschen in Japan hoffen.

Ich mag nicht klug reden.

Weder gegen die Atomlobby noch gegen die Politik,
die Teil unseres Systems sind, in und von dem wir alle
so wunderbar gedankenlos leben und konsumieren.

Außer an Tagen, wie diesen.

Und ich wünsche mir von Herzen, dass den Menschen in Japan
weiteres Leid erspart bleibt.

Mein ganzer Respekt gilt den Menschen, die sich nun freiwillig
und aus Überzeugung nach Japan aufmachen,
und ihre eigenen Leben in Gefahr bringen, um zu helfen:

Wie leicht schwätzt es sich doch  daher.

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Zwitschern – Vol2

Posted in Gedanken, Gewissen, Gezwitscher with tags , , , , , on März 13, 2011 by Heike Pohl

Guttenberg ist kaum durch aller Munde gekaut, eingehend eingespeichelt und kollektiv geschluckt, da wird der ‚Dauerbrenner‘ von einer Katastrophe abgelöst, für die ich keine Worte finden kann.

Japan geht unter. Und wir alle sind live dabei. Und in Farbe. Mit trockenen Füßen und nassen Augen.

There’s a shadow of a man … at Hiroshima.

Es ist nicht all zulange her, da ich diesen alten Song wieder fand. Er hat mich eingehend an die Ungeheuerlichkeit erinnert, mit der die USA Japan und dem Rest der Welt ihre Stärke bewiesen haben. Weiterlesen

Zwitschern – Vol1

Posted in Gedanken, Gewissen, Gezwitscher with tags , , , , on März 12, 2011 by Heike Pohl

Zwitschern (auch Twittern genannt) ist eine recht merkwürdige Form der zwischenmenschlichen Kommunikation.
Wenn man bedenkt, wie viel Zeit verging, bis von Mensch zu Mensch in vollständigen Sätzen gesprochen wurde,
dann ist es umso erstaunlicher, dass man nun wieder dazu übergeht, sich in merkwürdigen Lauten und Zeichen zu verständigen.

Ganze 140 Zeichen stehen mir zur Verfügung, das loszuwerden, was ich mitteilen will.
Ja, Sie haben richtig gelesen. Einhundertvierzig.
(Sämtliche Buchstaben, Zeichen und vor allem AUCH Leerzeichen mit gerechnet!)

Ich bitte Sie – welche Frau schafft es, mit 140 Zeichen aus zukommen?

Mein erster Text scheiterte auch direkt daran, dass alleine der von mir ausgesucht Link, mit dem ich auf etwas sehr Originelles
– und damit auf mich – aufmerksam machen wollte, ganze 112 Zeichen verschlang. Das Smiley am Ende nicht mit gerechnet.

Was tun? (Ich gebe zu, ich frage nicht gern öffentlich, zumal das Ziel von Twitter ja sein soll, Texte zu multiplizieren, auf dass sie möglichst viele erreichen.) *Gugg mal, die Lusche peilts nicht* Weiterlesen