Archive for the Viechereien Category

Brachycera und die fleischfressende Standuhr

Posted in Fantastisches, Fundsachen, Geniales, Uncategorized, Viechereien with tags , , , , , , , on April 20, 2011 by Heike Pohl

Der Frühling ist da und mit ihm die gemeine Fliege, wissenschaftlich Brachycera genannt.

Da hilft es nichts, dass Brachycera – ganz wie wie wir selbst – zu den Spaltschlüpfern zählt: Sie macht uns irre, wenn sie um unsere Ohren surrt und uns mit ihrem stoischen Todesmut an den Rand des Wahnsinns zu treiben pflegt.

Sie krabbelt über die Frühstücksauslagen, weidet sich an den Früchten unserer Arbeit. Sie schwirrt benommen und scheinbar ziellos um unsere Nasen. Sucht sich in bewundernswerter Ausdauer die immer selben Landeplätze auf nackten Beinen, an bloßen Armen und hie und da an Körperstellen, die wir recht selten nur der Sonne preisgeben. Sie lässt sich weder verwirren noch abhalten von schwerer Dresche mit der Tageszeitung, noch von Handkantenschlägen, die einen Schwergewichtler aus den Latschen kippen würden.

Brachycera ist ein zähes Luder, vermehrt sich sprichwörtlich und scheint allein auf dieser Welt zu sein, um uns das Leben schwer zu machen. Würden wir genauer hinsehen, so bietet dieses kleine Flügelvieh durchaus Anlass zur Bewunderung.
Sie macht sich die Van-der-Waals-Kräfte zu Nutze, mit Hilfe derer sie ohne weiteres an spiegelglatten Flächen Halt findet.

Brachycera ist überdies eine wahre Virenschleuder und damit schlagkräftiger in ihrer Vernichtungskraft, als jedes von Menschen ausgeklügelte Kampfsystem. Als jedes …? Weiterlesen

Kim Possible ~ oder die nackte Wahrheit über …

Posted in Fabelhaftes, Fundsachen, Viechereien with tags , , , on März 23, 2011 by Heike Pohl

… die Molratte.
(Inspiriert durch Mull Martin)

Hi. Wär nett, wenn Sie mich nicht so völlig entgeistert anstarren würden.
Sie sehen auch nicht sehr viel besser aus, ohne Klamotten. Oder?
Wie sagt ihr Menschen so bedeutungsvoll? Schönheit liegt schließlich im Auge des Betrachters!


Gut. Das hätten wir also geklärt.
Ich jedenfalls bin eine Nacktmullin und steh dazu, wenn ich nicht gerade mit meinen bis zu 300 Untertanen unterirdisch beim Wühlen bin. Nach Weihnachten wiege ich so an die 50 Gramm. Das hungre ich mir dann bis zum Frühjahr wieder bis auf die Falten runter. Ist nicht so, dass wir nicht auch eitel wären!

Apropos Falten, die brauch ich für meine Arbeit da unten im Stollen. Es kann ganz schön eng werden in der Tiefe, da schützen die mich. Und wenn Sie sich jetzt fragen, weshalb ich komplett rasiert bin, dann hat das nichts mit Ästhetik im sexuellen Sinn zu tun. Bei mir gehts da eher ums Praktische. Keine Haare – keine Flöhe. Bingo! So einfach kann das sein.

Alles, was ich so an Körperöffnungen vorweisen kann, lässt sich so feste schließen, dass mir da kein Dreck reinkommt. Dass ich jetzt grinse, liegt daran, dass für euch Menschen das Umkehrprinzip manchmal durchaus von Vorteil wäre. Weiterlesen